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Alphaville: Dieser Ohrwurm klingt jetzt ganz anders

Written by on 23. Juli 2022

Alphaville hauchen ihren alten Hits neues Leben ein. Sehen Sie exklusiv bei Mix4Fun-Radio die Videopremiere zur Orchesterversion von „Sounds Like a Melody“.

Mit Songs wie „Forever Young“ oder „Big in Japan“ schrieb das deutsche Synthie-Pop-Trio Alphaville Musikgeschichte. Besonders „Forever Young“ reiht sich in eine Riege unvergesslicher Pop-Momente der Achtzigerjahre ein: „Never Gonna Give You Up“, „Everything Counts“, „Take On Me“, „Gold“ oder eben „Forever Young“. Nun blickt das einzig verbleibende Originalmitglied, Marian Gold, auf das eigene Schaffen zurück.

Aus Klassikern wird Klassisches: Für das neue Album „Eternally Yours“, welches am 23. September erscheinen wird, interpretiert der Sänger zusammen mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg alte Gassenhauer im symphonischen Gewand. Wie das klingt, können Sie oben im Video bei Mix4Fun-Radio bereits hören und auch sehen.

So klassisch klingt „Sounds Like a Melody“ jetzt

„Sounds Like a Melody“ war die zweite Single aus dem 1984 veröffentlichten Debütalbum „Forever Young“. Damals erreichte der Song Platz 3 der deutschen Charts. Und immerhin Platz 1 in Schweden, Platz 3 in Österreich und Platz 10 in Frankreich. Nicht schlecht für eine Band, die ein Jahr zuvor in Münster gegründet worden war. Bis heute gilt die Nummer als eine der bekanntesten von Alphaville.

„Einen 38 Jahre alten Song wie ‚Sounds Like a Melody‘ mit einem Symphonieorchester neu aufzunehmen und anschließend zu verfilmen, ist ein seltsames und kurioses Vergnügen, vergleichbar mit einer Geisterbeschwörung“, sagt Sänger Marian Gold über die Neuaufnahme. „Allerdings handelt es sich um durchwegs freundliche Erscheinungen, die da aus dem Dunkel der Geschichte auftauchen und in diesem Video eingefangen wurden.“

Nicht nur der Sänger, sondern auch die Fans der Popband verbinden mit dieser Nummer viel. Gold weiter: „Wir haben das Stück auf unseren unzähligen Konzerten gespielt. Immer vermischen sich die guten Erinnerungen an die märchenhaften Anfänge von Alphaville mit der außergewöhnlichen Tatsache, dass wir und unsere Fans seit fast vier Dekaden immer noch Teil dieses Märchens sind.“

Bereits letztes Jahr beschäftigten sich Gold und der frühere Keyboarder Bernhard Lloyd mit der eigenen Vergangenheit, als die ersten drei Alphaville-Alben als Neuauflagen auf den Markt kamen. Im t-online-Interview sagte Gold damals über die Anfänge seines Band-Märchens: „Nach dem Trubel der ersten Platte waren wir so viele Persönlichkeiten gleichzeitig. Wir waren oft das, was andere auf uns projiziert haben. Die ‚Bravo‘ hat uns zu Teenie-Idolen gemacht, dabei war ich fast 30. In der Zeitschrift wurde ich als 19-Jähriger verkauft.“

Insgesamt haben Alphaville in ihrer Karriere sieben Studioalben aufgenommen und mehr als drei Millionen Tonträger verkaufen können. Besonders die ersten drei LPs – „Forever Young“ (1984), „Afternoons in Utopia“ (1986) und „The Breathtaking Blue“ (1989) – gelten als die Klassiker der Gruppe.