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„Layla“ soll jetzt auch international durchstarten

Written by on 27. Mai 2016

In Deutschland ist er bereits in aller Munde. Jetzt soll der Ballermannsong „Layla“ auch international bekannt werden. Die Macher planen neue Versionen.

Seit mehreren Wochen grüßt der Partyhit „Layla“ von der Spitzenposition der deutschen Single-Charts. Das Lied des Duos DJ Robin und Schürze ist hierzulande genauso erfolgreich wie umstritten. Seitdem die Stadt Würzburg den Song wegen seines vermeintlich sexistischen Textes auf dem Kiliani-Volksfest verboten hat, erregt die Diskussion um den Umgang mit dem musikalischen Werk die Gemüter.

Wenn es nach den Machern des Liedes geht, soll Puffmama Layla jetzt auch international voll durchstarten. „Als wir gesehen haben, dass der Song sehr, sehr gut in Deutschland, Österreich und der Schweiz ankommt, haben wir gedacht, dass wir mal schauen wollen, wie sich das Ganze weiter entwickelt“, berichtet Schürze der „Bild“.

„Layla“ auf Englisch und Holländisch

„Wir haben den Song jetzt auch noch auf Englisch und Holländisch eingesungen“, erklärt DJ Robin dem Blatt. „Gerade bei unseren Partys laufen sehr viele Holländer rum. Und die Holländer machen auch sehr viele Aprés-Ski-Partys bei sich“, so der Künstler weiter.

Auch ein neues Video soll den Song nochmal aufwerten. An diesem Sonntag wird auf einer Finca in Mallorca gedreht. Warum? „Für uns war es wichtig, noch mal ein Video auf Mallorca zu machen, weil der Song da seinen Ursprung hat und bekannt wurde. Das Feeling, was wir rüberbringen möchten, passt genau zu der Insel“, so Schürze.

Weitere Versionen möglich

Sollte, der Erfolg von „Layla“ weiter anhalten, schließen die Interpreten auch Versionen in weiteren Sprachen nicht aus. „Stand jetzt ist es nicht geplant, noch weitere Versionen aufzunehmen. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt…“, erklärt DJ Robin.

Nach dem Verbot auf dem Volksfest in Würzburg war schnell eine Debatte über den Umgang mit dem Song verstanden. Die Veranstalter einiger weiterer Feste, darunter auch die Wirte des Oktoberfests, zogen ihrerseits mit Verboten nach. Es regte sich jedoch auch viel Kritik an den Verboten. Selbst Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) schaltete sich schließlich in die Debatte ein und erklärte auf Twitter, er halte ein Verbot für überzogen.